Aus der Werkstatt

Restauriertes Triebwerk von Czeija & Nissl, Wien, für ein österreichisches Streckenläutewerk (Foto: C. List)

Restauriertes Triebwerk von Czeija & Nissl, Wien, für ein österreichisches Streckenläutewerk (Foto: C. List)

Wer sich seiner Sammlung ernsthaft und tiefgründig widmet wie ich, ist bestrebt, die Anzahl der Exponate nach Möglichkeit zu mehren. Ich habe es mir zum Ziel gestellt, von so vielen Herstellern wie möglich mindestens ein Belegexemplar zeigen zu können. Angesichts der Vielzahl der Firmen, die einst Läutewerke produzierten, ist das ein aussichtsloses Unterfangen. Aber ich versuche es, immer wieder an neue Zugänge zu gelangen und freue mich über jedes Stück, das diesem Vorsatz entsprechend hinzukommt. Ganz besonders bin ich auf der Suche nach den kleineren Bahnsteig- und Zimmerläutewerken, die ältere Eisenbahner einst als Erinnerungsstück mit nach Hause genommen  und als Haustürklingel genutzt haben, nachdem sie bei der Eisenbahn ausgemustert wurden. Wer solch ein Gerät im Nachlass des Vaters oder Großvaters findet: Bitte nicht wegwerfen! Statt auf dem Schrottplatz ist solch ein Gerät in meiner Sammlung besser aufgehoben!

Triebwerk von Czeija & Nissl, Wien, für ein österreichisches Streckenläutewerk im Eingangszustand (Foto: W. List)

Triebwerk von Czeija & Nissl, Wien, für ein österreichisches Streckenläutewerk im Eingangszustand
(Foto: W. List)

Der Zustand der Läutewerke, Triebwerke, Baugruppen oder Einzelteile, die heute noch irgendwo auftauchen, kann naturgemäß nicht mehr fabrikneu sein. Ganz im Gegenteil: Mehr oder weniger deutliche Gebrauchsspuren sind unvermeidlich, und alle meine Ausstellungsstücke tragen sie in Würde. Es gibt einige Exemplare, die mir in einem höchst unansehnlichen Zustand angeboten wurden. Aber für mich gibt es keinen hoffnungslosen Fall: Egal, wie verkommen oder verrostet – die Hauptsache ist, dass das Gerät nicht im Schrott gelandet ist. Mit der nötigen Sachkenntnis, mit Geduld, Hingabe und viel Zeitaufwand kann alles wieder funktionsfähig gemacht werden! Wer also noch irgendwo solch ein Teil nutzlos herumzuliegen hat, sollte sich nicht  scheuen, es mir anzubieten. Ein Anruf oder eine Email (möglichst mit Foto) genügen!

Die Bilder zeigen, wie aus unansehnlichen Zugängen wieder aufgearbeitete und voll funktionsfähige Exponate wurden.

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im Eingangszustand (Foto: W. List)

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im Eingangszustand (Foto: W. List)

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im Eingangszustand (Foto: W. List)

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im Eingangszustand (Foto: W. List)

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im aufgearbeiteten Zustand (Foto: W. List)

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im aufgearbeiteten Zustand (Foto: W. List)

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im aufgearbeiteten Zustand (Foto: W. List)

Tischläutewerk von C. Lorenz, Berlin, im aufgearbeiteten Zustand (Foto: W. List)

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf den nachfolgenden Seiten sollen einige Berichte über jene Läutewerke folgen, die in der Werkstatt überarbeitet oder rekonstruiert wurden.